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Goldener Kickstart in ein gesundes neues Jahr – Ghee selber machen!

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Wir starten in ein neues Jahr! 2017. Detox. Frischer. Goldener. Start. Lust auf gesunden Gewebe Aufbau? Geschmeidige Haut? UND ein Mittel das den Abbau fettlöslicher Schadstoffe (Weihnachtskekse !) fördert? Ghee ist DAS Wundermittel im Ayurveda. Ghee ist nichts anderes als geklärte Butter und nimmt aber dafür einen umso größeren und wichtigen Part in der ayurvedischen Ernährungslehre ein. Am besten schmeckt es selbst gemacht und ist dazu noch einfach zuzubereiten und schmeckt viel leckerer als gekauftes. 

Was ist Ghee und warum ist es gut für uns?

Ghee (sprich „Ghii“) ist das reine Fett der Kuhmilch, nachdem diese einen Fermentierungs-, Butterungs- und intensiven Erhitzungsprozess durchlaufen hat. Es gibt allen Gerichten, besonders Hülsenfrüchten, eine feine Note und vertieft den Geschmack. Ghee eignet sich hervorragend zum Braten und Frittieren, da es einen sehr hohen Rauchpunkt (ca. 200°C) besitzt. Durch den süßlichen, teils leicht nussigen Geschmack ist es auch eine leckere Zubereitungshilfe für Süßspeisen.

Ghee enthält einen großen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren und ist frei von Milchzucker (Laktose). Anders als andere Fette, regt Ghee das „Verdauungsfeuer“ an, ist also gut bekömmlich und erhöht in einer Menge von 2-4 Esslöffel pro Tag die gesundheitsbelastenden Blutfette nicht, vor allem wenn andere fetthaltige Nahrungsmittel (Butter, Sahnespeisen, Käse, Wurst, Fleisch, Chips etc.) seltener gegessen werden. Gekühlt kann es als Butterersatz verwendet werden.

Im Ayurveda ist Ghee eines der hochwertigsten Nahrungsmittel, da es zum gesunden Aufbau der Gewebe beiträgt; Haut, Schleimhäute und Ausscheidungen geschmeidiger macht, und den Abbau fettlösslicher Schadstoffe fördert. Es wird als bestes Nahrungsmittel zur Pitta-Reduktion hervorgehoben und gilt als besonders rein („sattvisch“), wodurch sich auch seine positive Wirkung auf Nerven und Psyche erklärt. Als Vorbehandlung bei Ayurveda-Ausleitungkuren (panca- karma) wird diese „goldene Fett“ kurzfristig in sehr hoher Dosierung verabreicht und auch als Heilmittel mit unterschiedlichen pflanzlichen Substanzen eingekocht.

Merke: Butterschmalz aus dem Supermarkt wird durch niedrige Hitze und zentrifugieren gewonnen und besitzt deswegen nicht die gleichen Eigenschaften wie Ghee. Im Bioladen und Ayurveda-Versandunternehmen ist Ghee inzwischen gut erhältlich. Ghee-Konserven aus Südasien enthalten meist auch Büffelmilch und sind in Qualität und Geschmack selten hochwertig.

Aber am besten du kochst Ghee selbst!


Was ihr dafür braucht? Hier sind die Zutaten:ghee-selber-machen-17

3 Päckchen (Bio-) Sauerrahmbutter

z.B. die Bio Almbutter von Andechser Natur (gibt es bei REWE)

 

 


Und so gehts:

Schritt 1: (Bio-) Sauerrahmbutter in einem großen Topf langsam schmelzen lassen, z.B. 3 Päckchen.

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Dabei die Butter etwas bewegen, damit sie nicht braun wird.

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Schritt 2: Wenn die Butter vollständig geschmolzen ist, auf niedrigste Temperatur zurückschalten und die Butter 30-40 Min. offen ganz leicht köcheln lassen. Nicht umrühren! Der Erhitzungsprozess dient dazu, das Wasser aus der Butter vollständig zu verdampfen (Test: Kurz einen Deckel auf den Topf halten und danach die Unterseite auf Kondenswassertröpfchen prüfen) und die Eiweißbestandteile vom Fett zu trennen, die am Topfboden ausfällen.

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Nach ca. 30 min. den Kochprozess gut beobachten, da die Eiweißflocken am Boden anbrennen können. Die Kochblasen werden zunehmend kleiner.

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Schritt 3:

Sobald sich die milchigen Teile goldgelb verfärbt haben und das Ghee so klar ist, dass man den Topfboden sehen kann, kann man das Ghee abgießen.

Dies funktioniert durch einen Teefilter (beschichteter Metallring mit feinem Baumwollsäckchen, erhältlich in Drogeriemärkten oder Bioläden) oder ein feines Sieb in ein sauberes, weit halsiges Gefäß aus glasierter Keramik oder aus stärkerem Glas.

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 4: Auskühlen lassen.

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Mit einer Untertasse oder einem Deckel verschlossen lässt sich das Ghee selbst bei Zimmertemperatur sehr lange (Monate) lagern.

Sollte sich ein leicht ranziger Geruch bei der Lagerung entwickeln, so war der Kochprozess nicht ausreichend.

Ghee nimmt schnell andere Aromen auf; deswegen ist die offene Lagerung z.B. im Kühlschrank nicht empfehlenswert.

Genießt Ghee für euch selbst oder verschenkt es gerne. Sobald ihr es einmal selbst gemacht habt, werdet ihr es immer wieder so machen.

#AyurvedaABC

 

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2 Comments

  • Thérèse
    5. Januar 2017 at 12:22 

    Volker Mehl. Was machstbdu mit den resten?
    Es gibt da unterschiedliche Meinungen. Ich werfe diese weg.
    Anderen finden das verschwendung, aber wenn Ich die weiter nutze dan brauch Ich ja diese Arbeit nicht U machen!

    • Admin
      5. Januar 2017 at 18:04 

      Gibt es niemanden den Du mit den Resten erfreuen kannst? Wegwerfen finden wir vom Volker Mehl Team nicht ganz so glücklich!
      Liebe Grüße

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